Früher glaubte man, diese Tiere könnten Feuer überleben oder sogar löschen – daher der Name. Heute wissen wir: Das Gegenteil ist der Fall! Er liebt es kühl, feucht und schattig.
Wusstet ihr schon...?
- Nachtaktiv: Meist kommt er nur nach Regengüssen in der Dämmerung aus seinem Versteck („Lurchi-Wetter“).
- Treue Seelen: Er kann in freier Natur über 20 Jahre alt werden und bleibt seinem Revier oft ein Leben lang treu.
- Besondere Fortpflanzung: Der Feuersalamander ist ovovivipar (ei-lebendgebärend). Im Gegensatz zu Fröschen legt er keine Eier im Wasser ab. Die Larven entwickeln sich bis zu neun Monate lang geschützt im Körper der Mutter.
- Der „Trick“ bei der Geburt: Erst im Moment der Geburt im Wasser platzen die feinen Eihüllen auf. Die Larven sind sofort schwimmfähig und bereit für das Leben im Bach. Ein genialer Plan der Natur für einen sicheren Start!
Warum wir ihn schützen müssen: Der Feuersalamander braucht intakte Quellgebiete in feuchten Laubwäldern. Doch seine Bestände schrumpfen – vor allem durch die Klimaerwärmung und einen tödlichen Hautpilz (Bsal, auch „Salamanderfresser“ genannt).
Was ihr tun könnt: Wenn ihr einen seht: Freut euch, haltet Abstand und genießt den Moment! Bitte niemals anfassen, da unsere Hautbakterien (und das Anfassen an sich) für die empfindlichen Tiere Stress und Gefahr bedeuten.
Schaut mal rein: Hier drunter seht ihr ein Video von der neuesten Feuersalamander-Generation direkt hier aus dem Wendland: